• Cliff@feddit.org
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    3 days ago

    Die Oetkers mischen bei der sogenannten “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” mit. Grundsätzlich eine vergleichbare Lobbyorganisation.

    Edit: wobei nach diversen Presseberichten Oetker auch bei “Die Familienunternehmer” mitmischt, laut Abgeordnetenwatch dort auch im Vorstand sitzt. Witzigerweise gibt es auf deren Webseite keine Informationen zu diesem Gremium mehr.

    • philpo@feddit.org
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      3 days ago

      Es gibt schlicht zwei Oetkers.

      Dr. Oetker ist da nicht Mitglied.

      Die Oetker Beteiligungsgesellschaft schon & sogar im Präsidium- das ist aber ein anderer Familienzweig die sich “abgetrennt” haben und zu denen nun Henkell,Freixenete, Vodka Gorbatschow und Kümmerling gehören.

    • rustydrd@sh.itjust.works
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      3 days ago

      Das ist jetzt doch unerwartet interessant. Ich hatte erst vor kurzen auf Wikipedia über “Die Familienunternehmer” gelesen und war mir 100% sicher, dass Oetker dort genannt war. Eben nachgeschaut (Link) und das steht dort nun nicht mehr, nachdem der Artikel offenbar gestern geändert wurde (siehe Änderungsprotokoll). Die ursprüngliche für die Mitglieder genutzte Quelle soll wohl unzuverlässig gewesen sein. Also eine insgesamt unklare Lage, bei der ich die finale Bewertung etwas aufschieben werde.

      Edit: Hier noch der Link zur Diskussionsseite zu der Änderung.

    • jagermo@feddit.org
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      3 days ago

      Im Dritten Reich profitierte das Lebensmittelunternehmen Dr. Oetker vom sogenannten “Rüstungsboom”, und die Produkte des Unternehmens fanden ihren Weg in Feld- und Großküchen.

      Rudolf-August Oetker, der spätere Leiter des Unternehmens, trat 1941 freiwillig der Waffen-SS bei und wurde zum Wirtschafts- und Verwaltungsführer ausgebildet. Die Waffen-SS war unter anderem für die Wachmannschaften in den Konzentrationslagern zuständig.  In einzelnen Fällen profitierte das Unternehmen auch von der “Arisierung” jüdischen Besitzes.

      Die Familie Oetker hat diese Vergangenheit jahrzehntelang verschwiegen. Erst im Jahr 2013 hat sich August Oetker, der Sohn von Rudolf-August Oetker, erstmals öffentlich zur nationalsozialistischen Vergangenheit des Konzerns geäußert.